…… Tag der offenen Töpferei

In der Norddeutschen Rundschau ist auf der Seite des Amtes Kellinghusen am Dienstag, 17.03.15, eine Artikel über den Tag der offenen Töpferei in Kellinghusen erschienen.
Geschrieben wurde der Beitrag von Ludger Hinz:

Tag der offenen Töpferei –
Einblick in die Arbeit der Keramiker
Kellinghusen
Ein Einblick in sonst verborgene Arbeitsweisen – den ermöglichte zwei Tage lang der „10. Tag der offenen Töpferei“, zu dem Keramiker aus allen Bundesländern eingeladen hatten. In Kellinghusen beteiligten sich die Töpferei Frank, die Töpferwerkstatt „LiSt-Keramik“ und das Keramik Centrum Kellinghusen (KCK). Die Besucher konnten dabei den Keramikern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und sich auch selbst an der Drehscheibe und am Formen zu versuchen.
Die „Töpferei Matthias und Kerstin Frank“ in der Brauerstraße mache bereits seit Jahren mit, wie Keramikermeister Mathias Frank erzählte. „Es ist schön, dass wir in Kellinghusen jetzt schon mit mehreren Töpfereien vertreten sind, so dass die Besucher von einem zum anderen gehen konnten“, sagte er.
Positiv sei es, „dass die Öffentlichkeit erfahren konnte, dass es das Töpferhandwerk überhaupt noch gibt“. Auch das Keramik Centrum Kellinghusen (KCK) animierte in

Präsentierten die Ergebnisse des Mitmach-Töpferns im Keramik Centrum Kellinghusen (von links): Margret Mehrens-Alfer, Bärbel Fischer (Itzehoe) und Beate Johannsen (Ammersbek) sowie Keramikerin Susanne Ehmling. Foto: Hinz
Präsentierten die Ergebnisse des Mitmach-Töpferns im Keramik Centrum Kellinghusen (von links): Margret Mehrens-Alfer, Bärbel Fischer (Itzehoe) und Beate Johannsen (Ammersbek) sowie Keramikerin Susanne Ehmling.
Foto: Hinz

seinem Kulturhof an der Ecke Steinstraße/Straße An der Stör die Besucher zum Mitmachen. Keramikerin Susanne Ehmling hatte beim Schaudrehen Erwachsene und Kinder zu Gast und gab zu Kaffee und Kuchen Informationen über die Aufbaukeramik. „Die Kinder haben ganz wunderbare Schnecken gemacht.“ Es hätten gerne mehr sein können, aber ein Anfang sei gemacht. Vorstandsmitglied Margret Mehrens-Alfer freute sich: „Laien erlernen die Fertigkeiten. Selbst Dreijährige haben Figuren gemacht.“
Interessierte Gäste waren hier Bärbel Fischer aus Itzehoe und Beate Johannsen aus Ammersbek (Kreis Stormarn). „Ich bin extra eine Stunde lang her gefahren, denn ich wollte das Spektrum sehen, das geboten wird“, so Beate Johannsen. Sie habe in der Volkshochschule selber schon getöpfert, aber hier eine große Bandbreite an viel Neuem entdeckt. Bärbel Fischer aus Itzehoe hat eine Schale selbst gedreht. „Das Arbeiten an der Scheibe und mit dem Ton hat vor allem ein Positives: Es baut Stress ab.“
Bereits zum vierten Mal nahm die Töpferwerkstatt LiSt-Keramik, Vor der Holzkate, teil. Die erfahrene Keramikerin Annelies Liebschner-Stabenow erläuterte ihre Arbeitsgänge. Etwa 50 Personen waren an zwei Tagen da. Sie kamen auch von weiter her – aus Ahrensburg, Kaltenkirchen, selbst aus Niedersachsen.
Die Keramikerin richtete auch eine Verlosung aus, in der sich die Gewinner ihre Preise aus Fayencen, Tellern, Übertöpfen, Bechern aus der eigenen Produktion aussuchen konnten. Und sie erzählte Wissenswertes über 250 Jahre Fayencen. „Es ist interessanter, wenn es drei Teilnehmer aus einer Stadt gibt.“ Trotz Leerlaufs zwischendurch bewertete sie die Aktion positiv.
lh

Rückschau …..

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